Dietmar Platz





 
 





                 

 

VH8500 SFR  Einweg-Gleichrichter Quecksilberdampf

Höhe: 370mm  Durchmesser: 140mm  luftgekühlt
S.F.R. = Société Française Radio-Électrique; Paris


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F 6059 - Thomson-CSF - Sendetriode - luftgekühlt

Höhe 255 mm Durchmesser 100mm

Besonderheit: Sie besitzt keinen Sockel

 

LG73  Nullode - Telefunken                                                            Höhe 205mm Durchmesser 50mm
Gasgefüllte Hochfrequenz-Sperröhre ohne Elektroden.

Eine Nullode ist eine Spezialform einer Gasentladungsröhre und hat keine Elektroden. Sie besteht aus einem gasgefüllten Glasgefäß. Eine Gasentladung kann darin nur durch ein elektromagnetisches Feld entstehen. Später wurden Gasentladungsröhren mit Elektroden entwickelt, aber der Name "Nullode" wurde beibehalten.

Anwendung: Sender und Empfänger auf gleicher Frequenz an einer gemeinsamen Antenne, z.B. bei Funkmessanlagen wie z.B. Radar.

Funktionsweise: Durch den Hochfrequenz-Sendeimpuls wird die Nullode im Inneren ionisiert und stellt nun für diesen einen Kurzschluss bzw. eine Dämpfungsbarriere im Empfangseingang dar.  Somit wird die an der gemeinsamen Antenne auftretende hohe Sendeleistung vom Empfänger ferngehalten.
 
Diese Röhre wurde speziell für die damalige Deutsche Wehrmacht entwickelt.
Bedeutung der Bezeichnung bei der Wehrmacht hier die Luftwaffe:

Immer 2 Buchstaben gefolgt von der Kennziffer: fortlaufende Nummerierung in der Reihenfolge der Entwicklung.
1.Buchstabe: einheitlich L
2.Buchstabe: G = Gleichrichterröhre, Spezialröhren zur Impulserzeugung (Radar)
Darunter folgt die Abnahmeziffer: Nr.706 = Ort der Bauabnahme. Gefolgt von (in diesem Fall) offener Datumsbezeichnung 08.06.1944 


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TA4/250 SRM   Philips  Sendetriode   Luftgekühlt   

Baujahr um 1930

Höhe 395mm Durchmesser 160mm    Anodenverlustleistung 250W

Der Hersteller pries sein Produkt damals wie folgt an:
Die TA4/250 ist eine einfache Senderöhre für mittlere Leistung, die sich auch für Flugzeugsender und Transportable Sendeanlagen eignet. Starke Bauart und geringe Abmessungen zeichnen diese Röhre aus.


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Gundelach GJ     Röntgen-Ionenröhre

Höhe 620mm Durchmesser 200mm Baujahr um 1905

Entdeckt wurden die Röntgenstrahlen bei Experimenten mit Gasentladungsröhren  im  Jahre  1895  von   Wilhelm Conrad Röntgen  in  Würzburg.
Hierbei handelt es sich um leicht evakuierte Röhren mit 2 tellerförmigen Elektroden. Legt  man eine ausreichend hohe Spannung an, so wird das eingeschlossene Gas ionisiert und beginnt zu leuchten. Dabei treten  Elektronen an der Kathode  aus und treffen auf die positive Anode, wodurch dort Röntgenstrahlen entstehen. Die Anode, an der die Röntgenstrahlen entstehen, bezeichnet man als Antikathode. Auf die Ausbeute an Röntgenstrahlung hat die Ordnungszahl des für die Antikathode verwendeten Metalls ( chemischen Elementes ) einen großen Einfluss. Je höher die Ordnungszahl, desto höher die Ausbeute. Bedeutet: Aluminium (13) hat eine niedrige, Platin (78) eine sehr hohe Ordnungszahl.
Bei der Erzeugung von Röntgenstrahlen werden nur ca. 1% der eingebrachten Energie in Röntgenstrahlung umgesetzt, der Rest geht als Wärme an die Anode verloren. So konnte es vorkommen, dass abhängig von der Kühlung, oft nur eine kurze Betriebszeit möglich war. Um die Wärmeabfuhr zu verbessern  wurden später (ab 1903) die Anoden auch auf massive Metallflächen aufgesetzt, die dann die Wärme aufnehmen und weiterleiten sollten.

Die Herstellung von Ionen-Röntgenröhren endete für die medizinische Anwendung etwa 1915, denn danach wurden nur noch leistungsfähigere Röntgenröhren mit Glühkathoden nach Coolidge verwendet.


Leider veränderte sich mit zunehmendem Betrieb der Gasdruck in diesen Röhren und die Wirksamkeit ließ sich nur noch durch Erhöhung der Betriebsspannung in gewissen Grenzen ausgleichen. Erst durch den Anbau von Regulatoren (ab 1905) an den Röntgenröhren war es möglich den Gasdruck in den Röhren wieder zu erhöhen.
Auf dem Regenerierer ist der Aufdruck: Original Gundelach Regenerierer 


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V150/502 pö RÖRIX

Hochleistungsgleichrichter - Röntgenventil 

Höhe 380    Durchmesser 115  Baujahr um 1958

Unter der Marke Rörix wurden zu DDR-Zeiten die Röhren des Röntgen- und
Röhrenwerkes Rudolstadt hergestellt. Der Markenname "Rörix" wurde am 25.01.1957 vom Funkwerk Erfurt beantragt und am 23.08.1957 erteilt.

V150/502 pö bedeutet:
V =     Ventilröhre,
150 = 150kV Spannung,
502 = 500mA Sättigungsstrom
2 =    2 x E27 Gewindeanschluss,
p =    Plattenanode
ö =    Ölkühlung

würde statt 502 dort 501 stehen, dann = 1x E27 Anschluss + Anschlusszapfen.


 

Fadenstrahlröhre

Eine Fadenstrahlröhre ist der Hauptbestandteil  eines physikalischen Versuchsaufbaus mit zwei Helmhotzspulen , bei dem sich beschleunigte Elektronen in einer Glaskugel aufgrund der Lorentzkraft  (Magnetfelder), die ins Kugelinnere gerichtet ist, auf einer Kreisbahn bewegen. Beim Zusammenstoßen mit Gasmolekülen (z.B.Neon) entsteht Licht, welches die Kreisbahn der Elektronen sichtbar macht.

Mit diesem Aufbau können die Grundwerte der Kernphysik bewiesen werden. Außerdem fußt hierauf unsere heutige Grundvorstellung von der Leitung des elektrischen Stroms in festen Stoffen, Flüssigkeiten und Gasen.

 

 

 

 


 TB 4/1500 Valvo Triode Luftgekühlt

380W Anodenverlustleistung 1400W Ausgangsleistung

Höhe 240mm   Durchmesser 130mm   Gewicht 450mm   Baujahr um 1961

Es handelt sich hier um eine weitgehend unbekannte Röhre der Firma Valvo. Sie kam ausschließlich industriell in HF-Generatoren zum Einsatz. Heute wird diese Röhre unter der Bezeichnungsnummer 7092 von verschiedenen Herstellern nachgebaut


 

VT-127-A  Eimac  Sende Triode luftgekühlt,  Baujahr um 1938

Breite 100mm Höhe 138mm Durchmesser 68mm Gewicht 80g

100W Anoden Verlustleistung UKW Bereich

Die VT-127-A wurde speziell für das Radar-Gerät SCR-268-WWII entwickelt. Das ist ein Richtgerät für Flugzeug-Abwehrkanonen. Für die Kontrolle der Flak wurden 16 dieser Röhren im Verbund verwendet. Betrieben wurden diese im Impulsbetrieb an einem Ringoszillator mit einer Ausgangsleistung von etwa 60KW. 

 

6342A Photomultiplier RCA Radiotron

Durchmesser 59mm Höhe 148mm

Ein (engl.) Photomultiplier oder (deutsch) Photoelektronenvervielfacher, ist eine spezielle Elektronenröhre mit dem Zweck, schwache Lichtsignale, bis hin zu einem einzelnem Photon, durch Erzeugung und Verstärkung eines elektrischen Signals messbar zu machen. Er besteht aus einer Photokatode und einem nachgeschalteten Sekundärelektronenvervielfacher in einem Vakuumkolben.

   


 

RS 607 Telefunken

Sende Triode Luftgekühlt

2,5 KW Sende Triode für die Nachrichtentechnik sowie auch in Industriegeneratoren

Höhe 355mm Durchmesser 135mm  Breite 185mm Gewicht 920g


 

UX-860  Radeotron Verstärker Tetrode

Diese Röhre wurde bereits 1928 in dem Code Transmitter der Firma Aero Products Inc. verwendet. Das Baujahr wird etwa gleich geschätzt. Die Außenanschlüsse sind noch verdrillt und nicht, wie bei späteren Baureihen mit Stoffmantel umhüllt, sondern sind blank. Auch sind die Kabelschuhe noch geschlossen.

Höhe: 210mm Durchmesser:95mm gesamte Breite: 138mm


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SRS 301 Funkwerk Erfurt  Sende Triode

Höhe: 365mm Durchmesser: 92mm Gesamtbreite: 160mm Gewicht: 855g


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TQ-2/6 Brown Boveri Thyratron mit Quecksilberdampf Füllung

Höhe: 275mm Durchmesser:72mm Gewicht: 365g


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VT-4-C   General Electric  Sende Triode Luftgekühlt

200 bis 260W Output

Höhe: 210mm  Durchmesser: 58mm  Gewicht: 192g


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4 PR 1000 A EIMAC 

Sende Tetrode Luftgekühlt

Durchmesser: 132mm   Höhe: 234mm  Gewicht 680g

UKW Verstärker Röhre  1000W Anodenverlustleistung


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RS 207  Telefunken  Wehrmacht

Sende Triode 1,8KW Sendeleistung, luftgekühlt

Besonderheit: Sie besitzt keinen Sockel

Höhe: 480mm  Durchmesser: 130mm  Gesamte Breite 220mm


 

KRM - 150  Swetlana USSR 

KENOTRON   Hochspannungs Gleichrichter

Höhe 400mm  Durchmesser 100mm

Als Kenotron bezeichnete man in den Anfangsjahren der Röhrentechnik eine Röhre die zur Gleichrichtung von Wechselstrom diente. Die ersten Röhren dieser Art und mit dieser Bezeichnung stammen von der Firma METAL aus Paris.

Der Begriff Kenotron wurde dann noch einige Zeit für Hochspannungs-Gleichrichterröhren in Röntgenanlagen (heute Röntgenventile genannt) verwendet.

Heute taucht dieser Begriff nur noch bei einigen russischen Fabrikaten auf, wenn es sich um eben diesen, oben genannten Röhrentyp handelt.


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TH5186  THOMSON - THALES Paris

Schirmgitter Tetrode 

Anodenspannung 100KV 

Anodenverlustleistung 1,5KW

Schalt und Regel Tetrode für moderne medizinische Röntgenanlagen


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VS-1 Eimac Vakuum Relais

Ende der 30ger Jahre wurde von Eimac das Vakuum Relais VS-1 entwickelt und bis 1944 in sehr kleiner Stückzahl gefertigt. Nach Kriegsende wurden dann die Nachfolger VS-2 bis VS-6 in sehr großer Stückzahl produziert.

Alle VS Typen sind elektromagnetisch angetriebene Vakuum Schalter, vorgesehen in der Starkstromnutzung. Da wo ein kompakter, schnell wirksamer Vakuum Schalter notwendig war. Der Schaltbereich lag bei maximal 20KV.

Das VS-1 fand auch Verwendung in einigen Militärsendern aber auch im zivilen Bereich, wie z.B. bei der Collins ART-13 sowie später auch in den ersten Radar Anlagen. 

Die hier gezeigte Röhre weist mit dem kleinen roten Stempel darauf hin, dass sie der US Marine gehörte. Heute findet man das VS-1 nur noch sehr selten in einem so guten Zustand. Auch ist es sehr schwer Informationen oder gar Datenblätter über dieses Relais zu bekommen.


 715C  K-R Tubes Inc.

Impuls Verstärker Tetrode für Radar Modulatoren in Flugzeugen 15KV 15Ah

Besonderheit: Die Röhren hatten vergoldete Gitter. Weiter war die Heizung auf 22 bis 28,5 Volt ausgelegt worden, damit sie direkt von der Flugzeugbatterie gespeist werden konnte. 


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71213/2  CHF Müller, Hamburg-Wien

Röntgen Röhre mit Drehteller Anode


 

V150/1401/6,5tö Siemens-Reiniger

Hochleistungs Gleichrichter  Ventil Röhre

Ventil Röhre  auch  Hochspannungsventil oder Röntgenventil genannt.    

Er diente zur Spannungsversorgung in Röntgenanlagen

für 100 bis 200KV

Gesamthöhe  220mm  Durchmesser 90mm


 

 

72529 CHF Müller, Hamburg-Wien

Hochleistungs-Gleichrichter Ventilröhre

Ventil Röhre  auch  Hochspannungsventil oder Röntgenventil genannt.    

Er diente zur Spannungsversorgung in Röntgenanlagen

Diese Gleichrichter waren für Spannungen von 100 bis 200KV ausgelegt.


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MC1/60-02 Philips 

Sende Triode Endstufe HF  NF

gebaut zwischen 1925-1944   

 


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TB 2,5/500  Hüttinger  Freiburg.

Verstärkerröhre der ersten Serie

Keine weiteren Informationen.

 

DE2/200-1 Philips  Einthoven

Zweiweg-Gleichrichter Hochvakuum

Kriegsmarine

 

 

254   Sende Triode

Heinz & Kaufmann Ltd  -  Gammatron  -  San Francisco

Baujahr 1944


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250TH EIMAC Sende Triode

Der Name Eimac geht auf die Firmengründer Bill Eitel und Jack McCullough zurück. Sie gründeten im Jahre 1934 das Unternehmen Eitel - McCullough Corp. in San Bruno, Californien, USA. Bis 1959 wurde in San Bruno Cal. produziert. Dann wurde die Produktion nach San Carlos Cal. verlegt

Der Aufdruck in schwarzer Farbe auf dem Sockel der Röhre stammt aus den Anfängen der Firma. Dieser wurde aber schon nach kurzer Zeit durch den heute bekannten EIMAC Aufdruck, meist in roter, selten auch in gelber Farbe, ergänzt und dann ganz aufgegeben.


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250R  Eimac

Hoch Vacuum Diode  Mit Siegel des Italienischen Militärs. Die Röhre hat ein 2. Siegel aus Milano. Röhre scheint selten zu sein, denn es sind keine Informationen mit Ausnahme der Datenblätter im IN zu bekommen. 


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Eine seltene Besonderheit bei dieser Röhre stellt der Typenstempel dar.

Es ist der Originalstempel einer 250T. Da die 250R aber nur in sehr kleiner Stückzahl hergestellt wurde und es sich bei dieser Röhre wohl um eine der ersten in der Baureihe handelt, benutzte man einfach den Stempel der 250T und änderte das T von Hand in ein R. Sehr schön auf dieser Röhre zu sehen. In späteren Baureihen hatte die 250R dann auch ihren eigenen Stempel.

 

Das Bild unten zeigt den späteren Original Stempel

V150/501p Ventilröhre  für frühe Röntgenanlagen

Siemens-Reiniger-Veifa  Gesellschaft für medizinische Technik m.b.H. 

Frühe Hochleistungs-Gleichrichter-Röhre um 1928    

Die Röhre hat eine Höhe von 62,5 cm und einen Durchmesser von 15cm

Ventil Röhren, auch Hochspannungsventile oder Röntgenventile genannt, waren spezielle Hochspannungs-Gleichrichter-Röhren für frühere Röntgenanlagen.

Weil Röntgen-Röhren Spannungen zwischen 100 und 200 KV bedurften war bei diesen Gleichrichtern ein Überschlag sehr leicht möglich. Deshalb waren diese Röhren in den ersten Jahren der Röntgen-Technologie von sehr großer Bauform. 60cm oder größer waren keine Seltenheit.

Erst in den 50ger Jahren war die Technik so weit, dass Röhren dieser Art Baugrößen von 20 bis 30cm erreichten.

V150/501 p bedeutet:
V =     Ventilröhre,
150 = 150kV Spannung,
501 = 500mA Sättigungsstrom 
1=    1 x E27 Gewindeanschluss,
p =    Plattenanode

Würde statt 501 dort 502 stehen, dann stünde die 2 für= 2x E27 Anschluss. Hinter dem p befindet sich bei einigen Typen ein ö. Bedeutet Ölkühlung. 

 


 

 

4B28 GE - Tungar Bulb - RMA Type

Niedervolt Einweg-Gleichrichter

Die Tungar-Röhre ist ein spezieller Type von Röhren, der als Gleichrichter für niedrige Spannung Verwendung fand. Sie waren mit Argon gefüllt; die Katode bestand aus Wolfram (englisch Tungsten) und die Anode aus Graphit. Die Bezeichnung dieses Röhrentyps ergibt sich aus den Anfangssilben der Worte Tungsten und Argon.

Da diese Röhren im Gegensatz zu Quecksilberdampfgleichrichtern in der Lage sind, auch bei niedrigen Spannungen von beispielsweise 12 Volt mehrere Ampere Strom zu liefern, wurden sie bevorzugt für das aufladen von Akkumulatoren verwendet. (Wikipedia)


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RS 337  Telefunken

100 Watt Sende-Pentode - sehr selten -

Hat auf der Rückseite den Aufdruck: R.L.M.  Eigentum / BAL 716 / 27  40

R.L.M. steht für Reichsluftfahrtministerium das 1935 gegründet wurde. Bal 716 Steht für die Abnahmestelle, hier Berlin. 27 40 ist das Herstellungsdatum, hier 27. Woche 1940


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GRI  Siemens

Sende-Triode Luftgekühlt


OQQ501/3000 Tungsram

Sende-Triode Luftgekühlt

Identisch mit RS329


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